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Nach dem Frühstück war eine Wattwanderung geplant, die zum Glück, wie geplant stattfinden konnte. Es war zwar bewölkt und sehr windig aber es hat nicht geregnet.  Das Wasser war auch angenehm warm und wir konnten sogar barfuß ins Watt. Wir hatten eine Führerin, die uns durchs Watt "geführt" hat. Sie hat uns auch einige Tiere gezeigt und erklärt wie diese im Watt überleben können.

Es gibt zum Beispiel eine Schnecke im Watt, die ein echter Überlebenskünstler ist. Sie hat eine Art "Tür" mit der sie ihr Gehäuse verschließen kann. So kann sie auch im Gehäuse einen Wassertropfen speichern, mit dem sie 24 Std. überleben und so beruhigt auf das Wasser warten kann. Sie hat uns aber auch auf die Gefahren im Watt hingewiesen. Man sollte auf gar keinen Fall bei Gewitter oder bei Nebel ins Watt gehen. Denn erstens sieht man nichts, und kann so den Weg zurück zur Küste nicht finden, zum anderem suchen sich Blitze bekannterweise immer den höchsten Punkt, um einzuschlagen.

Außerdem muss man beim überqueren von Prielen aufpassen, denn wenn das Wasser zurück kommt, laufen immer zuerst die Priele voll. So kann es passieren, dass, wenn die Priele "zu voll laufen" oder zu tief sind, man den Priel auf dem Rückweg nicht wieder überqueren kann und somit vom Festland abgeschnitten ist. Es kann auch vorkommen, dass der Wattboden so weich ist, dass man einsinkt. Und zwar auch bis zu den Knien oder bis zur Hüfte. Ohne Hilfe kommt man dann auch nicht mehr raus, was sehr ungünstig werden kann, wenn das Wasser zurückkommt.

Am Ende der Wattwanderung sind wir noch bis zu einem Priel gelaufen und sie hat uns erzählt, wie wichtig dieser Priel für die Fischerei ist. Der Priel ist nämlich ca. 200m breit und am tiefsten Punkt bis zu 21 Metern tief, und ist somit von den Fischerbooten befahrbar und diese können dann also auch bei Ebbe Krabben fangen.

Sabrina und Marie